Sprungmarken: Seiteninhalt, Navigation, Login.

10.01.2008

Hans Heinz Holz

Hans Heinz Holz (* 26. Februar 1927 in Frankfurt am Main) ist ein marxistischer Philosoph und Mitglied der Deutschen Kommunistischen Partei.

Als 17-jähriger war Hans Heinz Holz mehrere Monate wegen Widerstand gegen das NS-System in Gestapohaft. Schon während seines Studiums der Philosophie arbeitete er als Autor für Zeitungen und Zeitschriften. Nach der Promotion bei Ernst Bloch war er Redakteur bei der Zeitung Deutsche Woche, dann ab 1960 freier Journalist in der Schweiz und dazwischen auch Abendstudioleiter beim Hessischen Rundfunk.

1971 erhielt er eine Professur für Philosophie und lehrte erst in Marburg (1971-78), dann in Groningen/Niederlande bis zu seiner Emeritierung. Holz veröffentlichte zahlreiche Bücher und Aufsätze zur Geschichte und Systematik der Dialektik, zur Theorie der Kunst und zu Künstlern der Gegenwart und zu Problemen der Gesellschaftswissenschaften und Politik. Er gilt heute als einer der deutschen Universalgelehrten.

Holz war Präsident und ist jetzt Ehrenpräsident der Internationalen Gesellschaft für dialektische Philosophie sowie gewähltes Mitglied der Leibniz-Sozietät und der World Academy of Letters. 1997 erhielt er den Ehrendoktor der Universität Urbino. Er wurde ausgezeichnet mit der Ehrenplakette des Vereins der Deutschen Ingenieure, dem Order of Merit (GB) und der Legion of Honor (USA). 1991 gründete er mit seiner Frau Silvia Markun die Fondazione Centro die Studi Filosofici. Er ist Herausgeber der philosophischen Zeitschrift Topos - Internationale Beiträge zur dialektischen Theorie. 1994 wurde er Mitglied der Deutschen Kommunistischen Partei, an deren Parteiprogramm er maßgeblich mitgearbeitet hat.

(Quelle: Wikipedia.de)



Navigation


Sprungmarken: Seitenanfang, Seiteninhalt, Navigation, Login.

© Tageszeitung junge Welt. Realisation: WARENFORM