Georgina Alfonso González
Wandmalerei in Havanna, 30. Dezember 2008
Foto: AP
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Georgina Alfonso González arbeitet als Professorin
für Philosophie an der Universität Havanna und ist
stellvertretende Leiterin des kubanischen Institutes für
Philosophie.
Am Ende dieser Reise steht der Horizont. Am Ende dieser Reise
brechen wir von neuem auf. Am Ende dieser Reise beginnt ein neuer
Weg, ein neuer guter Weg.« So haben die jungen Leute mit
Silvio Rodríguez gesungen, geträumt und es erlebt, als
sie die kubanische Revolution 1959 begannen. Als sich nach dem
Niedergang des Sozialismus in Europa Voluntarismus, Nihilismus,
Pessimismus und Individualismus im menschlichen Zusammenleben
breitmachten, wurde der kapitalistische Triumphalismus
stärker. Man proklamierte das Bild des unterdrückten
Subjektes und die Unmöglichkeit von Lebensalternativen. Wir
Kubaner haben trotz der Enttäuschung weiter gekämpft,
gesungen und gelacht. 2003 sagte Subcomandante Marcos bei dem
Treffen zur Verteidigung der Menschheit, es stimme nicht,
»daß wir verloren haben«. Und vor allem stimme
nicht, »daß sie gewonnen haben«. Heute, nach 50
Jahren revolutionäre Entwicklung, bewahren wir uns den
Tatendrang und unser menschliches Herz. Für das kubanische
Volk war die Revolution die einzige und unausweichliche
Alternative, um materielle und geistige Armut zu
überwinden.
Die Revolution wurde zu verschiedenen Zeitpunkten in der Geschichte
Kubas in Angriff genommen – 1868, 1878, 1895, 1933 und 1953,
aber erst 1959 erfolgreich abgeschlossen. Sie beruhte stets auf
einer Ethik und Politik, die die gesellschaftliche Praxis und das
konservative Denken in Frage gestellten. Kämpfe,
Leidenschaften und Emotionen haben ein gemeinsames, kritisches
Bewußtsein der Kubaner hervorgebracht. Es sind eine Ethik und
Politik entstanden, die darauf zielen, das Lebensgefühl des
Volkes im Einklang mit der gesellschaftlich- geschichtlichen
Verantwortung und mit revolutionärem Bewußtsein
umzugestalten. Bei aller Vielfalt, die wir Kubaner
repräsentieren, bei allen tatsächlichen Unterschieden und
auch Widersprüchen, gibt die Revolution uns einen kulturellen
Lebenssinn, der auf Einheit und Vielfalt aller einzelnen und
zugleich auf einer universellen menschlichen Perspektive basiert.
(…)
Neue Herausforderungen
Die Revolution ist ein Prozeß der fortlaufenden Umgestaltung
der Realität, des Bewußtseins, des Verhaltens der
Männer und Frauen, die sie hervorgebracht haben. In der
kubanischen Revolution verbinden sich revolutionäres
Schöpfertum und kritisches gesellschaftliches Gedankengut, das
jedoch nicht auf Ressentiments beruht, sondern auf Reflexionen des
gesellschaftlichen Lebens und auf dessen Analyse. Die Kubanerinnen
und Kubaner haben die Verantwortung zur Veränderung ihres
eigenen Schicksals übernommen und einen neuen Lebenssinn
geschaffen, bei dem die kritischen und schöpferischen
Fähigkeiten aller Männer und Frauen voll zum Tragen
kommen. Denn es kommt nicht darauf an, was wir machen müssen,
sondern darauf, was wir machen können – als Menschen.
Das ist ein Lebenssinn, der die Achtung der individuellen und
kollektiven Würde bewahrt. (…) Das Wesen des
revolutionären Prozesses, die Strategie bestand darin,
daß das Volk zum Akteur wird, daß der Mensch im Zentrum
aller gesellschaftlichen Bemühungen steht.
Was bedeutet die Revolution im aktuellen kubanischen Kontext? Die
Gesellschaft in Kuba steht aufgrund der historischen Gegebenheiten
vor neuen Herausforderungen. Dabei gibt es verschiedene
Bezugspunkte. Einerseits wollen und müssen wir das
sozialistische Projekt voranbringen, d. h. soziale Emanzipation,
menschliche Würde und nationale Unabhängigkeit wahren.
Andererseits müssen wir uns in das kapitalistische
Weltwirtschaftssystem einfügen, ohne unsere
Souveränität und die Autonomie des Volkes aufzugeben.
Beide Aspekte ergänzen sich zwar, bezeichnen aber auch
Widersprüche – schon deswegen, weil es sich um
unterschiedliche Gesellschaftssysteme handelt. Auf der einen Seite
steht der Kapitalismus, der nicht aufhört, seine absolute
Macht und Kontrolle über die natürlichen und menschlichen
Ressourcen zu sichern und uns ein tödliches Embargo auferlegen
will, und auf der anderen Seite der Sozialismus, der noch
größere Aufgaben bewältigen und dafür sorgen
muß, daß er nicht umkehrbar und vom internationalen
Kapitalmarkt vereinnahmt wird.
Die Diskussion in Kuba über die Revolution ist eine kritische
Reflexion unserer jetzigen Realität, der historischen Ziele
und unserer neuen Aufgaben zur Integration und Transformation der
Gesellschaft. Es ist eine Debatte, an der sich das gesamte
kubanische Volk beteiligt und dabei sein Recht auf Emanzipation
verteidigt. Diese Debatte markiert eine Vertiefung der Theorie und
ein neues kollektive Nachdenken über die
Veränderungsmöglichkeiten der Gesellschaft. Sie ist
unerläßlich, denn sie kennzeichnet den Sozialismus
erneut als revolutionäre Utopie, als reale menschliche
Möglichkeit, in einer solidarischen Gemeinschaft miteinander
zu leben, in Gleichheit und Würde.
Schnelle Veränderungen
Der Schock über den Untergang des europäischen
Sozialismus ist vorüber, aber die Auswirkungen und die
Aggressivität des globalen Marktes auf den Alltag sind
Realität. Das Bewußtsein, nicht vor der dominierenden,
diskriminierenden, patriarchalischen und räuberischen
kapitalistischen Macht aufzugeben, ist tagtäglicher
kubanischer Widerstand. Die Sorge um das Leben des kubanischen
Volkes ist die wesentliche Grundlage für ein weiteres
Nachdenken der Revolution.
Die Situation im Land ist sehr kompliziert. Es gibt
schwindelerregende wirtschaftliche und soziale Veränderungen,
oft zusammenhanglos und ohne präzise Systematik, so daß
sie kaum von allen mit dem täglichen Leben verbunden werden
können. Es gibt Entscheidungen, die für die
Kontinuität der Entwicklung nötig sind, die aber oft
nicht mit sozialistischen Idealen übereinstimmen. Dazu
gehören z.B.: die Öffnung gegenüber dem
ausländischen Kapital, die Förderung bestimmter
Wirtschaftssektoren mit großen sozialen Auswirkungen wie des
Tourismus, der Biotechnologie und der Energiewirtschaft, die
Übergabe von Land an Genossenschaften oder an Familien, um die
landwirtschaftliche Produktion zu stimulieren und zu
reorganisieren, die Dezentralisierung von Verwaltung und
Unternehmen einerseits, andererseits wieder deren Zentralisierung,
die Umgestaltung des Schulsystems und anderes.
Der Ideenreichtum des kubanischen Volkes ist nicht darauf begrenzt,
daß wir nur einen nationalen und kulturellen Widerstand
leisten aufgrund von Überzeugungen aus der Vergangenheit. Das
kubanische Volk spürt die Notwendigkeit, die historische
Verwirklichung des nationalen Projektes fortzuführen. Es gibt
daher zahlreiche Fragen zur Einheit des Volkes im aktuellen
geschichtlichen Prozeß: Wie werden die verschiedenen privaten
und kollektiven Identitäten definiert und wie entstehen sie im
alltäglichen Leben? Welche Hindernisse gibt es für die
Anerkennung der sozialen Vielfalt und wie können diese
Hindernisse von den Akteuren selbst überwunden werden? Was
sind die Grundlagen für die Umgestaltung des
gesellschaftlichen Bewußtseins, für die Einheit des
Handelns der verschiedenen Akteure? Die Einheit war die wesentliche
Voraussetzung für unser Überleben als Nation und als
soziales alternatives Projekt gegenüber dem Kapitalismus.
Fidel Castro sagte einmal an der Universität Havanna, als er
dort 2005 mit den Studierenden sprach: »Es macht nichts, wie
unterschiedlich wir im einzelnen sind, sondern es kommt darauf an,
daß wir alle zusammen wie eine Person handeln.«
Die Einheit zum Wohle unseres Vaterlandes, der Revolution und des
Sozialismus bedeutet weder Homogenisierung der Verschiedenheit,
Egalisierung als Steuerung des gesamten kollektiven Reichtums noch
Angleichung zwischen Indidivuen, Kollektiven, Gruppen,
sozialen Sektoren und der Gesellschaft in ihrer Gesamtheit zu
identischen Perspektiven. Die wirkliche Einheit des Volkes beginnt,
wenn das Leben aller Kubanerinnen und aller Kubaner sich nach den
Kriterien des Respekts und der sozialen Gerechtigkeit
verändert, d. h. mit der Beseitigung gesellschaftlicher
Ungleichheiten, die mit Privilegien verbunden sind, mit
Machtmißbrauch und diskriminierenden Vorurteilen, die die
Unterschiede verschärfen und andere Identitäten, die die
Ungleichheiten nicht hinnehmen, ablehnen. Darauf kommt es an.
Ideal und Realität
Georgina Alfonso González
Foto: Gabriele Senft
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Leider wurde in der historischen Erfahrung des Sozialismus oft
übersehen, daß der Sozialismus auf der Befriedigung der
Grundbedürfnisse des Volkes und dem Wunsch nach individueller
und kollektiver Verwirklichung beruht. Der Versuch, den Sozialismus
aufzubauen, ohne die Bedürfnisse und Interessen der
Gesellschaft und der Menschen zu beachten und ohne den Kontext zu
sehen, in dem sich der Alltag der Männer und Frauen
entwickelt, die die sozialistische Gesellschaft errichten,
führt zum Mißlingen, und das Idealbild gerät in
Mißkredit. Der Sozialismus setzt die menschlichen
Veränderungsfähigkeiten frei und gibt ihnen einen
kollektiven humanistischen Inhalt. Deshalb ist er kritisch und
schöpferisch. Die sozialpolitische Einheit entspricht auch der
Fähigkeit, die alltägliche Praxis und übliche
Beziehungen zu ändern, damit es kritisch und schöpferisch
zugehen kann.
Was ist zu tun, damit Kritik nicht zur sterilen Reinigung und das
Schöpfertum nicht entfremdet wird? Die sozialistische
Revolution beginnt, wenn in der Produktion und Reproduktion des
Lebens ein Zugehörigkeitsgefühl zur Gemeinschaft
entsteht, und zwar aus der eigenen Identität heraus, aus der
persönlichen und kollektiven Zufriedenheit über die
gemeinsame Arbeit, aus der gesellschaftlichen Anerkennung des
für die gesamte Gesellschaft Produzierten; gesellschaftliche
Produktion und Reproduktion von Beziehungen und Praktiken, durch
die menschlich sensible Mechanismen ausgelöst werden, die den
Menschen ein gemeinsames Glücksgefühl vermitteln, ganz
anders als es das Kapital in unser Leben tragen könnte.
Die Debatte über den Sozialismus ist manchmal nicht frei von
idealistischer Rhetorik, die den Bezug zur realen und konkreten
Praxis verliert. Nur in der Einheit von Praxis und Theorie, von
Handeln und Nachdenken können die notwendigen und
möglichen Veränderungen bewirkt werden, um die Revolution
am Leben zu halten.
Reale Utopien
Trotz aller Vorhersagen strahlte die kubanische Revolution auf den
ganzen lateinamerikanischen Kontinent und auf die Welt aus. Ihre
Grundsätze, Werte und Ideale haben sich vervielfältigt,
gleichzeitig wurde sie um Kenntnisse, Traditionen und
Lebenserfahrungen bereichert, die uns wegen der vom
US-Imperialismus und den lateinamerikanischen
Marionettenregierungen aufgezwungenen Isolierung unbekannt
waren.
Die Kämpfe und der Widerstand der sozialen Volksbewegung in
Lateinamerika haben die Hegemonie des US-Imperialismus gebrochen.
Es gibt als neues politisches Phänomen in der Welt eine breite
alternative Globalisierungsbewegung, die in vielen Kämpfen und
Gegenwehraktionen sichtbar wird und im Weltsozialforum in Porto
Alegre und seinen nachfolgenden regionalen und weltweiten Treffen
zusammenfindet. Neue Regierungen treten auf unserem Kontinent
hervor und verändern das geopolitische Feld zugunsten der
lateinamerikanischen Völker. Unter diesen Umständen gibt
es auf dem ganzen Kontinent immer mehr Interesse an der kubanischen
Revolution und am Sozialismus, und bei vielen Versuchen sind
antikapitalistische Ziele zur gesellschaftlichen Veränderung
in die Strategien eingeflossen.
Was bedeutet die kubanische Revolution für Lateinamerika
und die Welt heute?
Für das kubanische Volk ist sie die größte
Herausforderung. Es hat begonnen, den Glauben an die Idee des
Sozialismus zu stärken, dessen historischen Horizont
aufzuarbeiten und vor allem seinen emanzipatorischen Charakter zu
bekräftigen.
Der Sieg der kubanischen Revolution hat den Begriff des Sozialismus
geändert. Er hieß nun Aufbau, Vergesellschaftung und
kollektive Beteiligung aus dem Volke heraus. Die Volksmacht wurde
geschaffen mit wachsender Mitbestimmung und neuer Art der
bewußten Beteiligung mit den Menschen im Mittelpunkt. Sie
schuf die Demokratie des kollektiven Subjekts, machte aus dem
Alltäglichen eine heldenhafte Handlung engagierter Männer
und Frauen, die sich für den Aufbau des Sozialismus
verantwortlich fühlen. Gleichzeitig stärkte sie die
Fähigkeit, dem Gedanken entgegenzutreten, das Leben sei nicht
zu ändern, und daß die kubanische Revolution
»Unmögliches« probiere.
Seit 50 Jahren erleben wir Kämpfe, Leidenschaften, Hingabe, um
mögliche und reale Utopien für ein menschenwürdiges
Leben fortzuschreiben: gleiche Chancen für den Beruf, für
Gesundheit, Bildung, Wohnung und Nahrung, für die
Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung und historischer
Verpflichtungen, die nicht mit Ausschluß und Diskriminierung
vereinbar sind. Wir üben Solidarität und stärken die
Einheit der fortschrittlichen Kräfte in der ganzen Welt. Es
gibt keinen wirklichen Sozialismus, wenn wir, die wir uns für
ihn einsetzen, nicht ein neues Bewußtsein entwickeln
zugunsten einer neuen brüderlichen,
»zärtlichen«, wie Che Guevara sagte, Haltung
gegenüber der Menschheit, gegenüber allen Völkern,
die unter imperialistischer Ausbeutung leiden.
Solidarität
Internationalismus und Solidarität zwischen den Völkern
sind mehr als Überlebensstrategien. Es sind Prinzipien des
Kampfes gegen die Vorherrschaft und Ausbeutung des globalisierten
Kapitalismus. Sie entstehen aus dem tagtäglichen Widerstand
und werden zu Formen der gesellschaftlichen und politischen
Organisation. Wenn die herrschene Macht Fragmentierung und
Vergessen erzeugt, sind Solidarität und Internationalismus
notwendig, um die Netzwerke kollektiver Arbeit zu stärken und
weiter Hand in Hand zu gehen, um Brücken für das
Zusammenleben zu bauen.
Die Solidarität ist der Garant für die Einheit und die
Achtung der Vielfalt innerhalb dieser Einheit. Sie ist Bezugspunkt
für die Wiederherstellung des sozialen Gewebes, das vom
bürgerlichen Individualismus zerstört worden ist, und
für Kommunen, Regionen und Nationen, um die vom Kapitalismus
aufgezwungene ökonomische, politische, soziokulturelle und
ökologische Fragmentierung überwinden zu können.
Solidarität heißt, an den anderen und die anderen
denken, für sich und die anderen zu handeln und im Sinne des
gemeinsamen Wohls zu denken. Die kubanische Revolution ist ein
würdiges Beispiel des Aufbaus auf der Grundlage der
Solidarität.
Wir haben in diesen 50 Jahren auch widerstanden und gekämpft
dank der Solidarität der fortschrittlichen Kräfte der
Menschheit, die in ihren Kämpfen die bedingungslose
Unterstützung der kubanischen Revolution zu einem Hauptziel
gemacht haben. Dank der internationalen Solidarität haben wir
der Blockade getrotzt, der imperialistischen Maschinerie, mit der
die Erfahrung eines Volkes erstickt werden sollte, das sein eigenes
Schicksal in die Hand genommen hat, und die all jener, die glauben,
daß eine andere Welt möglich ist.
Viel ist in der Zeit der lateinamerikanischen Guerillakämpfe
darüber spekuliert worden, ob Kuba seine Revolution nach
Lateinamerika exportieren würde. Heute gibt es keine Guerilla
mehr und der Haß der konservativen Rechten auf die
kubanischen Ärzte, Lehrer, Sportfunktionäre,
Wissenschaftler und Künstler, die in entfernten und
vergessenen Winkeln arbeiten, ist oft genauso groß wie der
Haß auf die Guerilla. Nun ist es ein Krieg der Gedanken und
Werte, der Ideen, die sich in Aktionen und Gesten
vervielfältigen. Ein menschenwürdiges Leben, ein
solidarisches, gerechtes Leben, denken, entwickeln und
erwünschen, das war der machbare Traum der kubanischen
Revolution.
Es ist nicht leicht. Stets ist der Feind da und will unseren
Schritt bremsen, mit dem wir unterwegs sind, um unser Ziel zu
erreichen, immer in der Sorge um einen Irrtum, der unseren Traum
lähmt. Träumen und sich irren ist menschlich. Es hilft
weiterzudenken, zu wünschen und zu handeln, um das eigene
Leben und das Leben der anderen zu verändern. Die kubanische
Revolution ist eine Revolution für das Leben des kubanischen
Volkes und der gesamten Menschheit. Wir haben das Recht, sie zu
erträumen, aber wie Martí sagte: »Niemand kann
etwas erreichen, wenn wir es nicht gemeinsam tun.«