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22.11.2011

Sozialismus oder Barbarei; welche Rolle spielt Die Linke?

Podiumsdiskussion ab 18.00 Uhr

Als Rosa Luxemburg die Wendung »Sozialismus oder Barbarei« auf dem Gründungsparteitag der KPD zu Beginn des Jahres 1919 verwendete, hatte sie die Urkatastrophe der neueren Geschichte, den vom deutschen Kaiserreich angezettelten Ersten Weltkrieg, vor Augen. Der »Krieg gegen den Terror« dauert nun zehn Jahre, er ist verbunden mit einer globalen Krise, die noch mehr Hunger, Armut und Massenarbeitslosigkeit als im gewöhnlichen Kapitalismus zur Folge hat. Es droht die
Gefahr eines Zivilisationsbruchs, wenn er nicht schon eingetreten ist. Die Partei Die Linke hat sich im Oktober 2011 in Erfurt ein Programm gegeben, das einige Obertanen hierzulande zu Veitstänzen reizte, weil es die Eigentumsfrage aufwarf und am Ziel Sozialismus festhielt. Sympathisanten kritisieren, daß die Wege zur Überwindung des Kapitalismus nur unklar, vieldeutig und verschwommen beschrieben werden. Antikapitalismus in der Rhetorik und Anpassung in der Praxis? Ist das Programm den Erfordernissen adäquat?
  • Heinz Bierbaum - stellvertretender Vorsitzender der Partei Die Linke, Professor für Betriebswirtschaft an der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes und Leiter des hochschulansässigen INFO-Instituts
  • Georg Fülberth - emeritierter Professor für Politikwissenschaft
  • Dietmar Dath - Autor und Journalist
  • Jutta Ditfurth - Publizistin, Buchautorin und Stadtverordnete von ÖkoLinX-ARL im Frankfurter Römer
Moderation: Arnold Schölzel, Chefredakteur junge Welt



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