Weltweit geraten die Verhältnisse in Bewegung. Die Kämpfe gegen die sozialen und kulturellen Verwüstungen des zeitgenössischen Kapitalismus haben die Industrieländer des Westens erreicht. Diejenigen, die eine gesellschaftliche Alternative gegen Vernichtungsmaschinerie und Irrationalismus anstreben, schaffen sich zunehmend eigene Medien, eigene Organisationen, eine eigene Kultur – in Südamerika wie in Europa, in Afrika und den USA. Vieles ist noch schwach, ungeordnet, zersplittert, fest steht aber: Es wächst nicht die Resignation, sondern das Selbstbewußtsein. Über dessen Stärkung, über den Gezeitenwechsel sprechen die Referenten der Rosa-Luxemburg-Konferenz 2008.