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22.11.2007

Partei für alle?

Brauchen wir neben der »Linken« eine eigene marxistische Organisation?

Dem Überraschungserfolg bei den Bundestagswahlen 2005 folgte im Juni 2007 die Gründung der Partei Die Linke. Ihr Programm ist noch nicht formuliert, ihre Politik bewegt sich zwischen fast bedingungsloser Mit-Regierungsbereitschaft und Gegnerschaft zum Kapitalismus. Ist der Parteiname Programm genug, geht es um eine Sammlungsbewegung oder um eine politische Kraft mit klarem Profil? Welche Rolle müssen marxistische Kräfte inner- und außerhalb dieser Partei spielen, die sich gelegentlich auch auf Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg beruft? Wodurch werden die Linken in der Linken heute gestärkt? Das sind die Fragen, die in der Podiumsdiskussion der Rosa-Luxemburg-Konferenz debattiert werden.

ab 17.20 Uhr

mit
  • Sahra Wagenknecht, Europaabgeordnete/Die Linke
  • Hans Heinz Holz, Philosoph
  • Helmut Laakmann, Sprecher und Motor beim Arbeitskampf im Krupp-Stahlwerk Rheinhausen
  • Markus Mohr, Erwerbsloser, Aktivist der autonomen Bewegung, Hamburg
Moderation: Dietmar Koschmieder, junge Welt



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