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Amandla Awethu!

Referat von Nnimmo Bassey auf der XXIII. Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz am 13. Januar 2018 in Berlin

Der nigerianische Umweltaktivist Nnimmo Bassey arbeitete zehn Jahre als gelernter Architekt im öffentlichen Dienst. In den 1980er Jahren begann er, sich als Vorstandsmitglied in Nigerias Civil Liberties Organisation (CLO) für Menschenrechte zu engagieren. 1993 war er an der Gründung der unabhängigen Umweltschutzorganisation Environmental Rights Action (ERA) in seinem Heimatland beteiligt. Deren Vorsitzender war er zwei Jahrzehnte lang und gehört bis heute dem Vorstand an. Von 2008 bis 2012 war er Vorsitzender der NGO »Friends of the Earth«. Hauptthema seiner Kampagnenarbeit sind die Ölproduktion und ihre katastrophalen Folgen für nigerianische Gemeinden und andere Länder der Region – Angola, Kamerun, Tschad, Gabun, Sudan, Republik Kongo (Brazzaville) u. a. –, in denen der Rohstoff gefördert wird. Das Time Magazine wählte ihn 2009 zu einem der »Heroes of the Environment« (Helden der Umwelt). Für sein gesellschaftliches Engagement erhielt er 2010 den Alternativen Nobelpreis.

Referat von Jörg Kronauer auf der XXIII. Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz am 13. Januar 2018 in Berlin

Jörg Kronauer lebt und arbeitet in London als Sozialwissenschaftler, freier Journalist und Redaktionsmitglied bei german-foreign-policy.com. Er ist Autor verschiedener Bücher zur deutschen Außenpolitik und zum Neofaschismus. Zuletzt erschien von ihm der Band »Meinst Du, die Russen wollen Krieg? Die USA, Deutschland und der zweite Kalte Krieg« (Papyrossa, 2017). Er schreibt regelmäßig für junge Welt.

Konzert in Erinnerung an den uruguayischen Liedermacher Daniel Viglietti mit Rolf Becker, Nicolás Miquea und Tobias Thiele

Hommage an Daniel Viglietti am 21. Februar 2018 in der WABE: Hier klicken

Referat von Clotilde Ohouochi auf der XXIII. Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz am 13. Januar 2018 in Berlin.

Clotilde Ohouochi war in Côte d’Ivoire viele Jahre als Lehrerin an weiterführenden Schulen tätig, bevor sie stellvertretende Direktorin der Agentur für Arbeitsförderung und schließlich 2000 als Ministerin berufen wurde. Bis 2011 war sie Ministerin für Solidarität, Gesundheit und soziale Sicherheit unter Präsident Laurent Gbagbo. Als es nach einer Wahl zum Bürgerkrieg und der Absetzung der bisherigen Regierung kam, floh sie über Belgien nach Frankreich, wo sie Asyl beantragte. Während ihrer Regierungstätigkeit hatte sie unter anderem an der Einführung einer obligatorischen Gesundheitsversicherung mit je nach Einkommen gestaffelten Beiträgen gearbeitet. Während der G-20-Proteste in Hamburg 2017 referierte sie auf Einladung der Partei Die Linke über Verbrechen des Neoliberalismus und die Beziehungen zwischen Frankreich und afrikanischen Ländern. Sie gehört der linken Front Populaire Ivoirien (Ivorische Volksfront, FPI) an.

Volker Külow und Wladislaw Hedeler im Gespräch mit Dr. Seltsam über die Neuherausgabe von Lenins »Staat und Revolution«

Gina Pietsch über die Festveranstaltung zum 200. Geburtstag von Karl Marx am 5. Mai 2018 in der Wabe, Berlin

Walter Listl informiert über die Proteste gegen die »Sicherheitskonferenz« am 17. Februar 2018 in München

Barbara Majd-Amin stellt den Aufruf »Abrüsten statt Aufrüsten« vor

Referat von Enrique Ubieta auf der XXIII. Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz am 13. Januar 2018 in Berlin

Enrique Ubieta Gómez ist Essayist und Wissenschaftler. Er studierte von 1978 bis 1983 Philosophie an der Universität Kiew/Ukraine (UdSSR), anschließend bis 1987 Geschichte der kubanischen Literatur und Literaturkritik. 2002 wurde er zum Direktor des Kubanischen Filmarchivs ernannt, in dem er bis 2007 tätig war. 2008 gründete er die monatlich erscheinende Kulturzeitschrift La Calle del Medio. Enrique Ubieta Gómez ist außerdem mitwirkender Wissenschaftler des Ministeriums für Wissenschaft, Technologie und Umwelt (CITMA) sowie Mitglied zahlreicher Beratungsgruppen des Ministeriums für Kultur und der Kommunistischen Partei Kubas. Sein 2009 gegründeter Blog la-isla-desconocida.blogspot.com ist einer der meistbesuchten in Kuba. 2011 wurde ihm in der Kategorie »Persönlichkeit« der Félix-Elmuza-Orden von der Union der Journalisten Kubas verliehen.

Manifestation gegen die Einmischung von USA und EU in die inneren Angelegenheiten des Landes

Diskussion mit Luis Britto García, William Castillo und Carolus Wimmer

Referat von Ding Xioaqin auf der XXIII. Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz am 13. Januar 2018 in Berlin

Ding Xiaoqin lehrt an der Shanghai University of Finance and Economics, deren stellvertretender Direktor er ist. Zudem führt er das Amt des Generalsekretärs der World Association for Political Economy (WAPE). Mittelpunkt seiner Forschungsarbeit sind die Grundsätze sozialistischer Marktwirtschaft. Er hat zahlreiche Beiträge zur Ökonomie Chinas im internationalen Kontext veröffentlicht.

Referat von Achille Mbembe auf der XXIII. Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz am 13. Januar 2018 in Berlin

Achille Mbembe ist Politikwissenschaftler und Professor an der Universität Witwatersrand in Johannesburg, Südafrika. Außerhalb der akademischen Kreise ist er durch seine Forschungen zum Kolonialismus und Postkolonialismus bekannt. Mit seinem 2014 erschienenen Buch »Kritik der schwarzen Vernunft« regte er eine weltweite Diskussion an. Darin konstatierte er einen Zerfall der Gesellschaftlichkeit, diese werde durch eine Globalisierung des Prinzips einer »afrikanischen Ökonomie« ersetzt. Weiten Zonen der Verelendung stünden einige wenige vermeintlich prosperierende »Inseln« auf der Landkarte gegenüber. Diesen Prozess beschreibt Mbembe als weltweite Kolonisierung, die auch in der europäi­schen Welt bereits in der Gegenwart erste und verheerende Auswirkungen zeitige. Dazu zählt Mbembe, dass Begriffe und Bewusstsein für die Abläufe systematisch erodiert würden. Er bringt den »neoliberalen Spirit« mit dem Geisterglauben afrikanischer Naturreligionen in Verbindung und beruft sich dabei auch auf Walter Benjamin.

Mbembe ist gebürtiger Kameruner, spricht und schreibt in französischer und englischer Sprache. Er studierte an der Universität Panthéon-Sorbonne in Paris. Seit Anfang der 1980er Jahre schreibt er für die sozialdemokratische und linke Presse in Frankreich sowie in afrikanischen Zeitungen.

 

Auftritt der Spoken-Word-Künstlerin Faten El-Dabbas

Faten El-Dabbas ist eine junge deutsch-palästinensische Spoken-Word-Künstlerin aus Berlin. Seit 2013 hat El-Dabbas bei zahlreichen Gastauftritten bundesweit ein großes Publikum erreicht, insbesondere bei kulturellen und bildungspolitischen Veranstaltungen und Konferenzen. Außerhalb Deutschlands ist sie aufgetreten beim Tilt-Literaturfestival in den Niederlanden sowie in Basel und Zürich in der Schweiz und vor kurzem beim internationalen Poetry-Slam-Festival Flup in Rio de Janeiro als Repräsentantin für Deutschland. 2016 erschien ihr erster deutsch-arabischer Textband »Keine Märchen aus 1001 Nacht« beim Cosmics-Verlag, inzwischen ist die zweite Auflage erschienen. Aktuell sind eine arabisch-italienische sowie eine arabisch-türkische Auflage in Arbeit.

Faten El-Dabbas absolvierte ein Bachelorstudium in Politik, Verwaltung und Öffentliches Recht und schloss 2016 an der Universität Potsdam ihr Masterstudium als Politologin ab.

Soziale Frage und Flüchtlingselend: Abschied der Linken von der internationalen Solidarität? Auf der XXIII. Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz am 13. Januar 2018 in Berlin diskutierten darüber: Canan Bayram (MdB Bündnis 90/Die Grünen), Lorenz Gösta Beutin (MdB Die Linke), Günter Pohl (DKP), Selma Schacht (Arbeiterkammerrätin in Wien). Moderation: jW-Chefredakteur Stefan Huth

Das volle Programm: Der mehr als zehn Stunden lange Livestream in voller Schönheit. Die Übertragung der Konferenz beginnt bei Minute 56.

Das Plakat 2018

Plakat zur Rosa-Luxemburg-Konferenz 2018

Broschüre 2018

Broschüre zur XXIII. Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz

Zu bestellen im jW-Shop

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