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11.01.2003

Rosa-Luxemburg-Konferenz 2003

Einer wird gewinnen. Bush-Imperium, Euroreich oder sozialistische Weltrepublik

Humboldt-Universität

Bis zum Jahr 2010 will die Europäische Union "dynamischste Wirtschaftsregion" der Welt werden. So werden heute imperiale Kampfansagen formuliert. Was da maßgeblich unter deutscher Führung heranwächst, wird nicht heute oder morgen, aber in absehbarer Zeit ein neues Machtzentrum der imperialistisch beherrschten Welt sein. Die Referenten der Rosa-Luxemburg-Konferenz analysieren, welche Perspektiven sich aus dieser Neuordnung der Kräfteverhältnisse für den Kampf um Frieden, um menschenwürdige Lebensbedingungen, um Alternativen zur gegenwärtigen Gesellschaftsordnung und um das Überleben der Menschheit abzeichnen.

Vorträge von:

  • Harpal Brar (Autor, Publizist, Indien): "Wie aktuell ist Lenins Imperialismustheorie?"
  • Piero Bernocci (nationaler Sprecher der COBAS-Gewerkschaft, Italien): "Wirkungsvoller Widerstand und Aufrüstung nach innen"
  • Alan Woods (Autor, Herausgeber, Großbritannien): "Militärprojekt Europäische Union"
  • Mumia Abu-Jamal (Journalist, politischer Gefangener, USA): "Tradition des Staatsterrorismus in den USA"
  • Rodolfo Dávalos (Jura-Professor, Universität Havanna, Kuba): "Der Kampf gegen den Terror und die Strategie des US-Imperialismus"
  • Hans Heinz Holz (Philosoph, BRD): "Chancen einer sozialistischen Alternative"

Podiumsdiskussion: Der Krieg kommt - die Linke geht

Kriegszeiten wirbeln die Linke durcheinander, führen zu Spaltungen und neuen Bündnissen. Der Zersplitterung wird von den Kriegführenden nachgeholfen. Ohne eine breite außerparlamentarische Bewegung bleibt der Kampf gegen den Krieg schwach. Der drohende gegen den Irak führt bereits jetzt zu neuen Auseinandersetzungen zwischen linken Kriegsbefürwortern und Kriegsgegnern. Bleibt es dabei, daß sich die Linke als politischer Faktor in der Bundesrepublik selbst ausschaltet? Das wird die zentrale Frage sein, die von den Teilnehmern an der Podiumsdiskussion der Rosa-Luxemburg-Konferenz erörtert wird.

mit:

  • Hans Heinz Holz (Philosoph)
  • Eckart Spoo (Publizist, Redaktion "Ossietzky")
  • Uwe Hiksch (Bundesgeschäftsführer der PDS)
  • Constanze Lindemann (ver.di)
  • Peter Strotmann (ATTAC-Rat)

Moderation: Rüdiger Göbel



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  • About the Conference: Since 1996 the event is taking place on the second Saturday in January in Berlin. Focuses are lectures and discussions about experience, analyses and activities of left movements and parties worldwide, as well as about developments and political struggles in Germany. The Rosa Luxemburg Conference is arranged by the daily newspaper junge Welt, supported by trade unions, left media and organizations. Read more ...
  • Acerca de la Conferencia: Desde 1996 cada segundo sábado de enero se celebra en Berlín este encuentro. El acento radica en ponencias, debates e intercambio de experiencias así como en el análisis de actividades de movimientos y partidos de izquierda a nivel mundial y el desarrollo de la lucha política en Alemania. La Conferencia-Rosa-Luxemburg es organizada por el periódico junge Welt y respaldada y apoyada por sindicatos, medios y organizaciones de izquierda. Leer más ...

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