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Amandla Awethu!

Beilage zur Rosa-Luxemburg-KonferenzAm Mittwoch, 7. Februar, in junge Welt: 16 Seiten extra jW-Spe­zial mit Auszügen aus den Beiträgen der Referentinnen und Referenten.

Ende März 2018 erscheint die Broschüre zur XXIII. Rosa-Luxemburg-Konferenz. Mit allen Vorträgen, Auszügen aus der Po­diumsdiskussion und zusätzlichen Beiträgen und Fotos (erhältlich an allen Bahnhofskiosken und in der jW-Ladengalerie, bestellbar online hier oder telefonisch unter: 030/53 63 55-37)

Ein Jahr nach der Freilassung aus der US-Haft: junge Welt begrüßt Havannas Aufklärer Gerardo Hernández (»Cuban Five«) zu erstem Deutschland-Besuch

Am Samstag, den 9. Januar 2016, veranstaltet die Tageszeitung junge Welt mit Unterstützung von 30 Organisationen, Gewerkschaften und Medien die XXI. Internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz im Berliner Urania-Haus. Sie steht unter dem Motto »Kein Gott, kein Kaiser, kein Tribun – Selber tun!« und begrüßt als besonderen Ehrengast aus Kuba den Kundschafter Gerardo Hernández (Cuban 5), der heute vor einem Jahr aus US-Haft entlassen worden ist.

Zur größten jährlichen Konferenz linker politischer Kräfte aus der Bundesrepublik und dem Ausland werden wieder mehr als 2.000 Gäste erwartet, über 1.300 Eintrittskarten wurden bereits verkauft.

In den vergangenen Monaten erreichten Hunderttausende Flüchtlinge aus den Kriegsgebieten im Nahen und Mittleren Osten sowie denen Nordafrikas Europa. Die Massenmigration ist eine direkte Folge des von NATO und EU ausgeübten Staatsterrorismus von Libyen bis Afghanistan. Aber die Brandstifter rüsten für weitere Kriege, die Neuaufteilung der Welt geht in die nächste Runde. Die Armut in den kapitalistischen Zentren wächst, Demokratie und elementare soziale Standards werden abgebaut, Rechtskräfte bis hin zu Neofaschisten erhalten von Ost bis West, von Nord bis Süd in der EU Zulauf.

Wo sind die Quellen für Protest dagegen, woraus kann Widerstand erwachsen? Das sind die Themen der XXI. Rosa-Luxemburg-Konferenz. Dazu referieren u.a. die Vorsitzende der Linksfraktion im Deutschen Bundestag, Sahra Wagenknecht, der Chefredakteur der Zeitung Evrensel Kültür, Aydin Cubukcu, der in der Türkei 19 Jahre inhaftiert war, das ZK-Mitglied der Kommunistischen Partei Kubas, Alpidio Alonso Grau, die Wiener Politikwissenschaftlerin Natascha Strobl sowie die Auschwitz-Überlebende Esther Bejarano.

Per Live-Schaltung berichtet Alexej Markow , Stellvertretender Kommandeur der Brigade »Prisrak« im Donbass, von der aktuellen Lage in der Ostukraine. Weitere Beiträge kommen von dem seit 1982 inhaftierten US-Journalisten Mumia Abu-Jamal, außerdem von der türkischen Band Grup Yorum. Zuletzt versuchten die deutschen Behörden im November mit Einreiseverboten für die meisten Bandmitglieder aus der Türkei in Oberhausen das Grup-Yorum-Konzert »Eine Stimme und ein Herz gegen Rassismus« zu verhindern.

Ab 18 Uhr diskutieren Esther Bejarano (Musikerin und antifaschistische Aktivistin), Lena Kreymann (Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend, SDAJ), Ellen Brombacher (Kommunistische Plattform, Die Linke) und der Theologe Dieter Frielinghaus unter der Fragestellung »Kröten schlucken oder Zähne zeigen: Ist die Linke noch zu retten?«. Moderiert wird das Podiumsgespräch von Arnold Schölzel, Chefredakteur der Tageszeitung junge Welt.

Am Abend feiert die XXI. Internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz zusammen gemeinsam mit der Band »Proyecto Son Batey« und leckeren Mojitos das 25jährige Bestehen von Jahre Cuba Sí – und damit 25 Jahre konkret gelebte politische und materielle Solidarität mit dem sozialistischen Kuba.

Die Konferenzsprachen sind Englisch, Spanisch, Türkisch und Deutsch, alle Beiträge werden simultan übersetzt.

Die Rosa-Luxemburg-Konferenz war in der Vergangenheit immer wieder Auftrittsort für prominente Politiker, Autoren und Wissenschaftler aus allen Strömungen der Linken weltweit, u.a. Angela Davis, Noam Chomsky, Denis Goldberg, Tariq Ali, Ignacio Ramonet, Ramón Chao, Ana Elisa Osorio Granado, Gesine Lötzsch, Mandakranta Sen, Elmar Altvater, Christian Geissler, Hans Heinz Holz, Moshe Zuckermann, Alfred Hrdlicka, Norman Peach, Domenico Losurdo, Arnaldo Otegi, Gladys Marin, Jutta Ditfurth, Dietmar Dath und viele andere. Die junge Welt ist die einzige marxistisch orientierte Tageszeitung im deutschsprachigen Raum und wird von der Genossenschaft ihrer Leserinnen und Leser herausgegeben.

Weitere Informationen und Antrag auf Presseakkreditierung online unter www.rosa-luxemburg-konferenz.de Es wird um frühzeitige Akkreditierung gebeten, da die Veranstaltung am Tag der Konferenz voraussichtlich ausverkauft sein wird. Für Nachfragen ist das jW-Ressort Marketing & Kommunikation Ansprechpartner (Katja Klüßendorf, Jessica Eitelberg, Kristina Westphal, Telefon 030/53 63 55-86/ -16, Fax 030/53 63 55-44 oder E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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