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Amandla Awethu!

Beilage zur Rosa-Luxemburg-KonferenzAm Mittwoch, 7. Februar, in junge Welt: 16 Seiten extra jW-Spe­zial mit Auszügen aus den Beiträgen der Referentinnen und Referenten.

Ende März 2018 erscheint die Broschüre zur XXIII. Rosa-Luxemburg-Konferenz. Mit allen Vorträgen, Auszügen aus der Po­diumsdiskussion und zusätzlichen Beiträgen und Fotos (erhältlich an allen Bahnhofskiosken und in der jW-Ladengalerie, bestellbar online hier oder telefonisch unter: 030/53 63 55-37)

Sahra Wagenknecht. Foto: Gabriele SenftAls Sahra Wagenknecht die Bühne betrat, war der Saal  bis auf den letzten Platz besetzt, die Zuschauer standen in den Gängen, es gab großen Beifall. Ihr Thema zur RLK: »Zur Lage der Linken in Europa und Deutschland«. Und sie stellte die soziale Frage. »Linke Parteien haben immer Partei genommen zu Gunsten derer, die ihre Arbeit verkaufen müssen«, sagte Wagenknecht. »Hartz IV hat den Menschen den sozialen Boden unter den Füßen weggezogen. Acht Millionen Menschen müssen einer Arbeit nachgehen, von der sie nicht leben können«, sagte Wagenknecht. Linke Politik dürfe Elend nicht mitverwalten – sie müsse dagegen kämpfen: »Leiharbeit ist moderne Sklaverei und gehört verboten.« Auch zu Grundsätzen deutscher Außenpolitik bezog sie Stellung: »Aufgabe linker Außenpolitik ist es, die Menschen gegen Kriege zu mobilisieren.«

Sahra Wagenknecht ist promovierte Volkswirtin, Publizistin und Politikerin. Zwischen 2004 und 2009 saß sie für die PDS bzw. Die Linke als Mandatsträgerin im Europäischen Parlament. Seit Oktober 2009 ist sie Abgeordnete des Deutschen Bundestages und wirtschaftspolitische Sprecherin. Im Oktober 2015 wurde sie neben Dietmar Bartsch zur Fraktionsvorsitzenden gewählt. Zu ihren zahlreichen Veröffentlichungen gehören u. a. »Wahnsinn mit Methode: Finanzcrash und Weltwirtschaft« , »Freiheit statt Kapitalismus: Über vergessene Ideale, die Eurokrise und unsere Zukunft« und »Kapitalismus, was tun? Schriften zur Krise«.

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