broschuere2016

Sahra Wagenknecht. Foto: Gabriele SenftSahra Wagenknecht. Foto: Gabriele SenftAls Sahra Wagenknecht die Bühne betrat, war der Saal  bis auf den letzten Platz besetzt, die Zuschauer standen in den Gängen, es gab großen Beifall. Ihr Thema zur RLK: »Zur Lage der Linken in Europa und Deutschland«. Und sie stellte die soziale Frage. »Linke Parteien haben immer Partei genommen zu Gunsten derer, die ihre Arbeit verkaufen müssen«, sagte Wagenknecht. »Hartz IV hat den Menschen den sozialen Boden unter den Füßen weggezogen. Acht Millionen Menschen müssen einer Arbeit nachgehen, von der sie nicht leben können«, sagte Wagenknecht. Linke Politik dürfe Elend nicht mitverwalten – sie müsse dagegen kämpfen: »Leiharbeit ist moderne Sklaverei und gehört verboten.« Auch zu Grundsätzen deutscher Außenpolitik bezog sie Stellung: »Aufgabe linker Außenpolitik ist es, die Menschen gegen Kriege zu mobilisieren.«

Sahra Wagenknecht ist promovierte Volkswirtin, Publizistin und Politikerin. Zwischen 2004 und 2009 saß sie für die PDS bzw. Die Linke als Mandatsträgerin im Europäischen Parlament. Seit Oktober 2009 ist sie Abgeordnete des Deutschen Bundestages und wirtschaftspolitische Sprecherin. Im Oktober 2015 wurde sie neben Dietmar Bartsch zur Fraktionsvorsitzenden gewählt. Zu ihren zahlreichen Veröffentlichungen gehören u. a. »Wahnsinn mit Methode: Finanzcrash und Weltwirtschaft« , »Freiheit statt Kapitalismus: Über vergessene Ideale, die Eurokrise und unsere Zukunft« und »Kapitalismus, was tun? Schriften zur Krise«.

Das Plakat 2016

XXI. Internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz

Anfahrt

Das URANIA-Haus finden Sie mitten in der City West, An der Urania 17, 10787 Berlin. In der Nähe der U-Bahnhöfe oder Bushaltestellen Wittenbergplatz und Nollendorfplatz. Diese sind vom Bahnhof Zoologischer Garten mit Bus (100, M46) und U-Bahn (U2) in wenigen Minuten zu erreichen. Karte anzeigen

 

Livestream

Die gesamte Konferenz wird am 9. Januar direkt auf unserer Homepage per Livestream übertragen. In den Tagen nach der Konferenz werden wir zudem wieder Höhepunkte der Veranstaltung als Videoaufzeichnung zur Verfügung stellen. 

 

Kunstausstellung
Ausstellungseröffnung um 10.30 Uhr
Gruppe Tendenzen Berlin: »Ni dieu, ni maître: Wir brauchen keine anderen Herren, sondern keine!«
Zum dritten Mal organisiert die Gruppe Tendenzen Berlin gemeinsam mit der Tageszeitung junge Welt im Rahmen der Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz eine Kunstausstellung. Zahlreiche Künstlerinnen und Künstler haben wieder ihre Werke eingereicht, von denen eine Jury die besten für die Exposition gewählt hat.

 

Jugendpodium: Jung, brutal, gutaussehend?

Wie kämpft und organisiert sich die revolutionäre Jugend?

Brennende Flüchtlingsheime, Ausbildungsplatzmangel, Schulzeitverkürzung, immer mehr Kriegseinsätze der Bundeswehr. Wir, die Jugend in Deutschland 2016, wird die erste Generation sein, die einen geringeren Lebensstandard hat, als ihre Eltern – von ein paar superreichen Unternehmerkindern mal abgesehen. Welche Aufgaben stellen sich linken und revolutionären Jugendorganisationen vor diesem Hintergrund aktuell? Wie kann es gelingen, aktiv in Kämpfe einzugreifen und Widerstand zu entwickeln? Braucht es eine Perspektive über das Tagesgeschehen hinaus, und wenn ja, wie sieht sie aus? Kurz: Wie kämpft und organisiert sich die revolutionäre Jugend heute? Diese Fragen diskutieren VertreterInnen aus der Gewerkschaftsjugend, Julius Zukowski-Krebs vom BundessprecherInnenrat der linksjugend.solid, der Rote Aufbau Hamburg und Max Matthes vom Bundesvorstand der SDAJ

Kleistsaal, 14-16 Uhr

 

Wichtiges Datum nach der Konferenz:

Luxemburg-Liebknecht-Demonstration10. Januar 2016: Demonstration zur Ehrung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht vom U-Bhf. Frankfurter Tor zur Gedenkstätte der Sozialisten in Berlin-Friedrichsfelde,
Start: 10 Uhr.

Anschließend gibt es am Stand der Tageszeitung junge Welt an der Gedenkstätte Gelegenheit zu Gesprächen mit Kollegen aus Redaktion und Verlag bei einem Becher Glühwein.

 

Sonderöffnung der jW -Ladengalerie am 10. Januar 2016, ab 13 Uhr, Ausstellung:

»Der saure und der faule Apfel«, 12 plastische Portraits und eine Figur von Christiane Rößler

jW-Ladengalerie, Torstr. 6, Berlin-Mitte
(U-Bhf. Rosa-Luxemburg-Platz), Eintritt frei, bis 12.1.2016

 

Spendenunterstützung:

Verlag 8. Mai GmbH

Verwendungszweck: RLK 2016

IBAN: DE 50 1001 0010 0695 6821 00

BIC: PBNKDEFF

 

Zum Seitenanfang