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Themen und Teilnehmer

Podiumsgespräch ab 13 Uhr


Vierte Macht und Heimatfront: Wie Medien Kriege mental möglich machen


Trau keinem Fernsehbild aus einem Kriegsgebiet, lautet der Ratschlag eines erfahrenen Journalisten. Eine anderer formuliert: Wichtiger als die Täuschung des Feindes ist heute die der eigenen Bevölkerung. Aus der Legende von der »Notwehr«, die Kaiser, Reichskanzler und auch die SPD-Reichstagsfraktion 1914 für die deutsche Kriegserklärung erfanden, sind »humanitäre Missionen« und der Krieg für Menschenrechte und Demokratieexport geworden. Der heutige »eingebettete« Autor von Bildern und Texten, die offen zensiert werden, nennt sich immer noch »Berichterstatter«. Lange bevor er seine Arbeit beginnt, wird die Bevölkerung auf Krieg eingestimmt und zugerichtet: Ob »internationaler Terrorismus« oder »Schurkenstaat«, ob »Kreuzzug« oder »nationale Sicherheit« - es
regiert die Fälschung. Was Medien in dieser Hinsicht erreichen können und was nicht, ist das Thema der ersten Gesprächsrunde der Rosa-Luxemburg-Konferenz 2014.

Rainer Rupp (ehemaliger Mitarbeiter im NATO-Hauptquartier, heute jW-Autor)
Karin Leukefeld (jW-Autorin)
Anders Kaergaard (dänischer Whistleblower und Geheimdienstaussteiger)
Freja Wedenborg (Redakteurin der dänischen Tageszeitung Arbejderen)

Moderation: Rüdiger Göbel (stellv. jW Chefredakteur)



Podiumsgespräch ab 17.30 Uhr


Wie kann der Kampf gegen Faschismus, Krieg, Sozialabbau gebündelt werden?


Entscheidend für den Friedenskampf ist nicht nur die Aufklärung über Kriegspropaganda, sondern auch die Antwort auf die Frage: Wer nimmt teil am Kampf gegen den Krieg, und wer organisiert ihn – auf Straßen, in Betrieben, Schulen, Hochschulen und Parlamenten? Wer Krieg will, versucht stets, die Bewegung der Kriegsgegner zu spalten und zu
zersplittern. Es genügt nicht, das zu verhindern. Das Eintreten für Frieden ist untrennbar verbunden mit dem Kampf für Veränderungen – hin zu einer Gesellschaft, die Frieden, nicht Krieg benötigt. Darüber diskutieren die Teilnehmer der zweiten Gesprächsrunde.

Maria do Socorro Gomes Coelho (Präsidentin Weltfriedensrat)
Ulrich Schneider (Generalsekretär Internationale Föderation der Widerstandskämpfer FIR) Bernd Riexinger (Vorsitzender der Partei Die Linke)
Monty Schädel (politischer Geschäftsführer Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegner DFG-VK)

Moderation: Arnold Schölzel (jW Chefredakteur)



Außerdem:

- Grußbotschaft von Mumia Abu-Jamal (politischer Gefangener in den USA) persönlich vorgetragen durch seinen Sohn Jamal Hart
- Grußadresse der Cuban Five (in den USA gefangene kubanische Freiheitskämpfer)
- Kunstausstellung: Gegen alten Geist und neue Kriege (Gruppe tendenzen Berlin)


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  • About the Conference: Since 1996 the event is taking place on the second Saturday in January in Berlin. Focuses are lectures and discussions about experience, analyses and activities of left movements and parties worldwide, as well as about developments and political struggles in Germany. The Rosa Luxemburg Conference is arranged by the daily newspaper junge Welt, supported by trade unions, left media and organizations. Read more ...
  • Acerca de la Conferencia: Desde 1996 cada segundo sábado de enero se celebra en Berlín este encuentro. El acento radica en ponencias, debates e intercambio de experiencias así como en el análisis de actividades de movimientos y partidos de izquierda a nivel mundial y el desarrollo de la lucha política en Alemania. La Conferencia-Rosa-Luxemburg es organizada por el periódico junge Welt y respaldada y apoyada por sindicatos, medios y organizaciones de izquierda. Leer más ...

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