Parallelprogramm
Ab 14 Uhr im Kleistsaal
Ihre Kriege auf unsere Kosten: Jugend im Visier des Militarismus
100 Jahre nach Beginn des Ersten Weltkriegs hat der deutsche Militarismus wieder Kurs aufgenommen. Trotz des Abzugs der Bundeswehr aus Afghanistan und des öffentlichen Drucks im Drohnenskandal halten die deutschen wirtschaftlichen und militärischen Eliten ihren Anspruch aufrecht, ihren Einfluß in der Welt zu steigern. Diese Kriegsambitionen sind keine Träume größenwahnsinniger Militärs, sondern werden mit tiefgreifenden Maßnahmen
untermauert. Die Entwicklung betrifft die arbeitende und lernende Jugend. In Schule und Universität wird sie der Kriegspropaganda ausgesetzt. Außerdem drängt die Bundeswehr als »attraktiver Arbeitgeber« in die Öffentlichkeit. Auf dem Podium werden Vertreterinnen und Vertreter antimilitaristischer Organisationen und Bewegungen die
Möglichkeiten erfolgreicher Gegenwehr debattieren.